Die Zentrale Studienberatung der Bergischen Universität Wuppertal

28.09.2012

„Ich brenne für Latein. Was soll ich tun?“

Die Zentrale Studienberatung der Bergischen Universität Wuppertal

Was soll ich nach der Schule machen? Welcher Studiengang passt zu mir? Was tun, wenn mich mein derzeitiger Studiengang nicht glücklich macht? – Für solche Fragen von Schülern und Studierenden stehen Mitarbeiter der Zentralen Studienberatung der Bergischen Universität bereit, um in individuellen Beratungsgesprächen gemeinsam Antworten zu finden.

Der erste Weg führt Ratsuchende in das Informationszentrum der Zentralen Studienberatung (kurz: ZSB). Dort gibt es Computer für die Recherche zu verschiedensten Studiengängen oder Universitäten, eine Vielzahl an Hochschulmagazinen und Fachzeitschriften sowie Infoflyern zu allen Studienmöglichkeiten an der Bergischen Universität. Bei der Sichtung des Materials bieten studentische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Unterstützung an.

„Zuverlässige Informationen sind wichtig und die Grundlage einer jeden guten Beratung“, so Dr. Christine Hummel, Leiterin der Zentralen Studienberatung. „Bei der Masse an Informationen – vor allem durch das Internet – verliert man schnell den Überblick. Darum ist für Schüler und Studierende die Gewichtung der Informationen durch unsere Mitarbeiter so wichtig“, sagt die Germanistin, die selbst an der Bergischen Universität studiert und gelehrt hat.

Sind nach der ersten Informationsbeschaffung und Orientierung noch Fragen offen, werden die Schüler oder Studierenden an hauptamtliche Studienberaterinnen und Studienberater vermittelt, die individuelle und kostenlose Gespräche ohne Termin und ohne Zeitdruck anbieten. „Eine gute, individuelle Beratung braucht Zeit“, erklärt Studienberater Dr. Joachim Studberg. Zeit, um sich intensiv mit der eigenen Situation auseinander zu setzen sowie mit den Möglichkeiten, von denen man unter Umständen noch gar nichts wusste. „Durch die Beratung verliert man Unsicherheit und wird offener für neue Ideen und Wege.“

Das Team der Zentralen Studienberatung (1. Reihe v.l.n.r.): ZSB-Leiterin Dr. Christine Hummel, Martin Othmar (Informationskoordinator), Dipl.-Psych. Brigitte Diefenbach, Dr. Joachim Studberg (Studienberater), 2. Reihe (v.l.n.r.): Dipl.-Psych. Iryna Zavhorodnya, Wencke Matthiesen, Heike Schardischau (Sekretariat), Victoria Sehy, Dipl.-Psych. Ulrike Leonhardt, Nicole Stüllein, Sarah Bradenbrink, 3. Reihe (v.l.n.r.): Christian Rudloff, Fred van’t
Ent, Valerie Krüger, Maxim Tomachevski, Sebastian Knopff, hintere Reihe (v.l.n.r.): Frederick Terboven, Magnus Damkröger, Mathias Kanes. Das Team der Zentralen Studienberatung (1. Reihe v.l.n.r.): ZSB-Leiterin Dr. Christine Hummel, Martin Othmar (Informationskoordinator), Dipl.-Psych. Brigitte Diefenbach, Dr. Joachim Studberg (Studienberater), 2. Reihe (v.l.n.r.): Dipl.-Psych. Iryna Zavhorodnya, Wencke Matthiesen, Heike Schardischau (Sekretariat), Victoria Sehy, Dipl.-Psych. Ulrike Leonhardt, Nicole Stüllein, Sarah Bradenbrink, 3. Reihe (v.l.n.r.): Christian Rudloff, Fred van’t Ent, Valerie Krüger, Maxim Tomachevski, Sebastian Knopff, hintere Reihe (v.l.n.r.): Frederick Terboven, Magnus Damkröger, Mathias Kanes.Klick auf das Foto: Größere Version (2500 x 1657 pix; 2,64 MB)

Ich brenne für Latein. Was soll ich tun? – So oder so ähnlich lauten Fragen von Ratsuchenden. Konkrete Antworten und vorgefertigte Musterlösungen bei der Suche nach dem richtigen Studiengang gibt es jedoch nicht. „Vielmehr geht es um das Aufzeigen von möglichen Wegen und das gemeinsame Erarbeiten verschiedener Konzepte“, sagt Studberg.

In ungezwungener Atmosphäre werden dem Fragenden zunächst einmal die Zweifel genommen, sich auf eigene oder komplett neue Ideen einzulassen. Studienberater motivieren Schüler und Studierende, von den eigenen Interessen zu erzählen und nach und nach seine universitären bzw. beruflichen Optionen in Betracht zu ziehen.

„Auf Basis des Vertrauensschutzes und der Schweigepflicht lässt sich leichter reden, spekulieren und vermeintlich abwegige Gedankenexperimente über den eigenen Werdegang anstellen, die letztlich vielleicht gar nicht so verkehrt sind“, so Christine Hummel. Nicht nur das Studienangebot der Universität Wuppertal kann Thema einer Beratung sein, sondern auch Fragen zur Studienfinanzierung oder weiteren Gestaltung des Studiums. Die ZSB bietet persönliche Einzelberatungsgespräche sowie Gruppenveranstaltungen an.

„Unsere Motivation ist die Freude, verborgenes Potenzial und Talente zu erkennen“, erklärt Hummel. Das Schönste sei es, zu sehen, wenn es „Klick!“ macht, jemandem ein Licht aufgeht und er merkt, dass er das Richtige für sich gefunden hat.

Unsere AutorinLisa Qashou (17), Jahrgangsstufe 12 des Carl-Duisberg-Gymnasiums in Wuppertal, war drei Wochen lang Schülerpraktikantin in der UniversitätsPressestelle. Unsere Autorin
Lisa Qashou (17), Jahrgangsstufe 12 des Carl-Duisberg-Gymnasiums in Wuppertal, war drei Wochen lang Schülerpraktikantin in der Universitäts-
Pressestelle.

Tätigkeitsfelder der ZSB sind neben der orientierenden Beratung die interkulturelle und die psychologische Beratung. Psychologinnen und Psychologen der ZSB beraten bei Problemen, die oft sehr persönlicher Natur sind, aber womöglich die Leistungen der Studierenden hemmen. Überdies gibt es Trainingsangebote, wie zum Beispiel „Zeit- und Selbstmanagement“ oder „Prüfungsangst bewältigen“. Die interkulturelle Beratung beschäftigt sich vor allem mit geplanten Auslandsaufenthalten der hiesigen Studierenden, dient aber auch ausländischen Studenten in Wuppertal als Anlaufpunkt.

Eine gute Orientierung für und durch das Studium war schon 1972 Grundsatz, als die Universität Wuppertal – damals noch als Gesamthochschule – gegründet wurde und auch die Zentrale Studienberatung ihren Anfang fand. Heute ist die ZSB weit vernetzt, hält innerhalb der Universität Kontakt zu Beratern in den einzelnen Fachbereichen und pflegt extern Kooperationen mit Schulen, der Arbeitsagentur und den bergischen Industrie- und Handelskammern.

Auch auf Veranstaltungen an der Bergischen Universität wie den „Schülerinfotagen“ oder Studienmessen in ganz Deutschland sind Ansprechpartner der ZSB vor Ort. Um Studierenden bei ihren Fragen zum Berufseinstieg zu helfen, gibt es das Zentrum für Weiterbildung (ZWB) und seinen Career Service samt Veranstaltungen, mit dem die ZSB eng zusammenarbeitet.

Das Team ist sich einig: „Als Mitarbeiter der Zentralen Studienberatung verstehen wir uns als Unterstützer, Hilfesteller und `Wegbegleiter` von Studieninteressierten und -anfängern, wie auch von Studierenden in den verschiedenen Phasen ihres Studiums.“

www.zsb.uni-wuppertal.de

LISA QASHOU

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Druckversion von http://www.presse.uni-wuppertal.de/2012/0928_zsb.html