Neues Forschungsprojekt an der Bergischen Universität

01.10.2012

Landkindheit im Wandel

Neues Forschungsprojekt an der Bergischen Universität

Wuppertaler erforschen Landkindheit (v.l.n.r.): Jennifer Müller (SHK), Projektleiter Prof. Dr. Andreas Keil, Projektleiterin Prof. Dr. Charlotte Röhner  und die Projektmitarbeiter Dipl.-Geograph Michael Godau und Dipl.-Geographin Ina Jeske. Wuppertaler erforschen Landkindheit (v.l.n.r.): Jennifer Müller (SHK), Projektleiter Prof. Dr. Andreas Keil, Projektleiterin Prof. Dr. Charlotte Röhner und die Projektmitarbeiter Dipl.-Geograph Michael Godau und Dipl.-Geographin Ina Jeske.

Der Wandel der Lebensverhältnisse in 14 deutschen Dörfern und deren Umland steht im Mittelpunkt eines neuen Forschungsprojekts der Bergischen Universität Wuppertal in Kooperation mit den Universitäten Bonn und Hohenheim, der Hochschule Mittweida, der FH Südwestfalen und dem Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) in Berlin. Prof. Dr. Andreas Keil (Didaktik der Geographie – Schwerpunkt Sozialgeographie) und Prof. Dr. Charlotte Röhner (Pädagogik der frühen Kindheit und Primarstufe) erhalten für ihre Forschungen im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Fördermittel in Höhe von 172.000 Euro.

Die Wuppertaler Forscherinnen und Forscher werden die Lebensverhältnisse in den Dörfern Westrup (Gemeinde Stemwede, Nordrhein-Westfalen) und Bockholte (Samtgemeinde Werlte, Niedersachsen) untersuchen. Ihr Hauptaugenmerk liegt dabei auf der an der Bergischen Universität konzipierten Zusatzfragestellung „Kindheit im Wandel“. Die Fragestellung nach der Entwicklung der Landkindheit wird die Forschergruppe aus Wuppertal 2013 auch in den ostdeutschen Dörfern Glasow (Mecklenburg-Vorpommern) und Kahlwinkel (Sachsen-Anhalt) untersuchen.

Das interdisziplinäre Verbundprojekt „Dörfliche Lebensverhältnisse im Wandel 1952, 1972, 1993, 2012“ wird koordiniert vom Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei („Johann Heinrich von Thünen-Institut“). Es läuft über zwei Jahre und soll Grundlagendaten erheben, die in Handlungs- und Förderkonzepte für den ländlichen Raum einfließen werden. Startschuss war ein erstes Zusammentreffen aller Projektpartner im Johann Heinrich von Thünen-Institut in Braunschweig Mitte September.

Kontakt:
Prof. Dr. Andreas Keil
Telefon 0202/439-2876
E-Mail akeil@)uni-wuppertal.de

Prof. Dr. Charlotte Röhner
Telefon 0202/439-2313
E-Mail roehner@uni-wuppertal.de

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