Symposium an der Bergischen Universität

18.10.2012

Fotografische Selbstbildnisse aus den 1920ern und 1930ern

Symposium an der Bergischen Universität

„Fotografische Selbstbildnisse von Designerinnen, Fotografinnen und Künstlerinnen der 1920er und 1930er Jahre“ sind Thema eines Symposiums, das am 16. und 17. November in der Galerie im Kolkmannhaus, Hofaue 51-55, stattfindet. Die Veranstaltung wird organisiert von Kunst- und Designhistorikerin Prof. Dr. Gerda Breuer und ihrer Mitarbeiterin Elina Knorpp. Sie richtet sich an Fachleute sowie Kunst-, Design- und Fotografie-Interessierte. Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung bis 7. November erforderlich (breuer@uni-wuppertal.de).

Referentinnen und Referenten aus ganz Deutschland stellen auf der Tagung bedeutende Selbstbildnisse weiblicher Avantgardistinnen unter dem Aspekt der neuen Geschlechterkonzepte der Moderne vor. „In den historischen Avantgarden der 1920er und 1930er Jahre spielte das Selbstbildnis eine besondere Rolle. Insbesondere Frauen überprüften in dieser Zeit die Vorstellung traditioneller Geschlechteridentitäten und Klischees weiblicher Repräsentation. Die schnell und einfach zu bedienenden neuen Handkameras boten ihnen Gelegenheit, den Status des Subjekts durch Selbstbefragungen, Rollenspiele und Maskeraden ins andere Geschlecht zu reflektieren,“ sagt Prof. Breuer.

Einen besonderen Impuls erhielten die Selbstbefragungen mit dem rasant aufkommenden Bild der „Neuen Frau“. Gerda Breuer: „Das neue Frauenbild wurde von Designerinnen und Fotografinnen in Szene gesetzt, an ihrer Durchsetzung haben sie mitgewirkt.“

Termin: 16.11.2012, ab 10 Uhr und 17.11.2012, ab 9.30 Uhr; Ort: Galerie im Kolkmannhaus, Hofaue 51-55, 42103 Wuppertal.

www.gerdabreuer.de


Kontakt
:
Prof. Dr. Gerda Breuer
Telefon 0202/439-5796
E-Mail breuer@uni-wuppertal.de

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