Wuppertaler Studenten entwickelten Buslinien-Konzept für die estnische Stadt Tartu

24.10.2012

Wuppertaler Studenten entwickelten Buslinien-Konzept für die estnische Stadt Tartu

Um den öffentlichen Nahverkehr in Tartu (Estland) zu verbessern, haben Studierende des Fachs Bauingenieurwesen an der Bergischen Universität ein Konzept für den Betrieb des dortigen Busverkehrs erarbeitet.

Während eines Seminars im vergangenen Sommersemester sammelten die Masterstudenten Ideen, wie das Busangebot zuverlässiger und übersichtlicher gestaltet werden kann. Ihre Resultate präsentierten sie Anfang Oktober in Tartu vor örtlichen Entscheidungsträgern und Vertretern von Interessensverbänden.

„Die Seminar-Ergebnisse wurden bereits während der Präsentation positiv aufgenommen“, resümiert Dr. Ing. Volker Albrecht. Der Verkehrsforscher (Lehrgebiet Öffentliche Verkehrs- und Transportsysteme) und sein Kollege B.Sc. Florian Fiedler, Mitarbeiter von Prof. Dr.-Ing. Bert Leerkamp (Lehrgebiet Güterverkehrsplanung und Transportlogistik), betreuten das Projekt. Ob das Konzept auch Früchte tragen wird, ist noch unklar, „die örtlichen Entscheidungsträger scheinen aber handlungswillig“, so Albrecht.

Ergebnispräsentation in Tartu. Ergebnispräsentation in Tartu.

Tartu ist mit 100.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Estlands und zugleich wichtigste Universitätsstadt des Landes. Der öffentliche Nahverkehr in Tartu wird vollständig mit Linienbussen abgewickelt, der im Auftrag der Stadt von einem privaten Betreiber durchgeführt wird.

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