Dozent der Sicherheitstechnik erhält Bundesverdienstkreuz

20.11.2012

Dozent der Sicherheitstechnik erhält Bundesverdienstkreuz

In der Düsseldorfer Staatskanzlei: Dr.h.c. Klaus Schneider erhält von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik. In der Düsseldorfer Staatskanzlei: Dr.h.c. Klaus Schneider erhält von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik.Foto Jardai/modusphoto.com
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Für sein andauerndes ehrenamtliches Engagement und sein Lebenswerk wurde Dr.h.c. Klaus Schneider, Lehrbeauftragter im Studiengang Sicherheitstechnik an der Bergischen Universität, mit dem Großen Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland geehrt.

Schneider erhält die Auszeichnung für seine Bemühungen im Bereich Prävention und Aufklärung von Brand-Unfällen. Die Verleihung fand Mitte November in Düsseldorf statt. NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft überreichte Schneider den Orden und betonte: „Sie haben unglaublich viel erreicht für die Sicherheit der Bevölkerung und auch für die Angehörigen der Feuerwehren.“

Klaus Schneider ist Lehrbeauftragter an der Bergischen Universität mit dem Thema „Recht im Brandschutz“. 2001 verlieh ihm der damalige Fachbereich Sicherheitstechnik der Bergischen Universität die Ehrendoktorwürde. Der ehemalige Vorsitzende Richter am Oberlandesgericht Hamm war maßgeblich an der Einführung des Studienganges „Brandschutz“ beteiligt.

Dr. Klaus Schneider gibt zusammen mit Prof. Dr.-Ing. Uli Barth (Fachgebiet Methoden der Sicherheitstechnik/Unfallforschung) und dem mittlerweile emeritierten Prof. Dr. Hans Hölemann (Brand- und Explosionsschutz) die Fachbuchserie „Wuppertaler Berichte zur Sicherheitstechnik und zum Brand- und Explosionsschutz“ heraus.

Bereits 1987 wurde Klaus Schneider das Verdienstkreuz am Bande und 1993 das Verdienstkreuz 1. Klasse verliehen. Im Jahr 1999 erhielt er den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen. „Wir sind sehr stolz auf unseren Kollegen Dr. Klaus Schneider und gratulieren ihm mit Respekt und Anerkennung zu dieser verdienten Ehrung“, so Prof. Uli Barth.

Schneider gehört seit 1967 der Freiwilligen Feuerwehr Hamm an. Er ist Ehrenvorsitzender des Verbandes der Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen VdF. Bereits sehr früh rief Schneider Aufklärungskampagnen zum Thema „Rauchmelder“ ins Leben und engagierte sich für Chancengleichheit und mehr Frauen in den Feuerwehren. Als persönliches Steckenpferd bemüht er sich um die Archivierung der nordrhein-westfälischen Feuerwehrgeschichte.

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