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Namen sind Nachrichten

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Ausgewählte Medieninformationen der Bergischen Univeristät


Datum Titel
07.12.2000 Yi Zheng erhielt Preis des DAAD
07.12.2000 Dr. Britta Schwering erhielt Förderpreis der drei Wuppertaler Soroptimist Klubs
07.12.2000 Kolloquium "Einfluss der Globalisierung und der Informationstechnik auf Umweltschutz und Sicherheitstechnik"
13.11.2000 Seniorentreffen erstmals im Gästehaus
13.11.2000 Workshop zur Rastersondenmikroskopie
27.10.2000 Katja Velmans, Senem Oguzcan und Tanja Maraffa erhalten apriori-Fotografie-Award
13.10.2000 Dr. Rolf Volmerig wechselt zum Wuppertaler Technologiezentrum
13.10.2000 Jörg Stroka erhält Bruno-Roßmann-Preis
10.10.2000 Bildband "Bilder der Arbeit" fertig gestellt
10.10.2000 Walter Liesenhoff in den Ruhestand getreten
10.10.2000 Strahlenschutzlehrgang
10.10.2000 Anja Pfeiffer erneut ausgezeichnet
10.10.2000 Dr. Susanne Meyer erhält Walter Kahn-Preis
10.10.2000 Prof. Dr. Heinz Rölleke erhält Ehrenmitgliedschaft der Grimm-Sozietät
10.10.2000 Wieder zwei Sondermarken von Prof. Gerd Aretz und Prof. Hans-Günter Schmitz
10.10.2000 Prof. Dr. Andreas Frommer erhält Ruf an die Universität Karlsruhe
10.10.2000 Roman von Prof. Dr. Heinz Kosok
29.08.2000 Festschrift zum 70. Geburtstag von Prof. Dr. Wilfried Eckey
29.08.2000 Prof. Dr. Hans Weber an der University of New Mexico
29.08.2000 Anja Pfeiffer erhält Lucky Strike Junior Designer Award 2000 der Raymond Loewy Foundation
29.08.2000 Dr. Friedhalm Marx am German Department der University of Notre Dame (Indiana, USA)
29.08.2000 Genesungswünsche für Dr. h.c.mult. Johannes Rau von Rektor und Kanzler
29.08.2000 Vortrag "Erfolg durch Design" von Professor Odo Klose im Deutschen Klingenmuseum in Solingen
29.08.2000 Reinhard Grätz für seine 30jährige Arbeit als Landtagsabgeordneter geehrt
29.08.2000 Studentisches Architekturprojekt "Pavillion der Begegnung"
29.08.2000 Professor Dr. rer. nat. Dr. h.c. Franz Josef In der Smitten erhält das Bundesverdienstkreuz
29.08.2000 Große Ehre für Regierungsdirektor Helfried Haarbeck
29.08.2000 Chinesische Delegation an der Bergischen Universität
06.06.2000 Verabschiedung des langjährigen Rektors Prof. Dr. Erich Hödl
1999 Namen sind Nachrichten - Archiv 1999

Yi Zheng, erhielt Preis des DAAD für besondere akademische Leistungen und bemerkenswertes soziales und hochschulinternes Engagement

7. Dezember 2000

YI ZHENG, Student aus der Volksrepublik China, hat den Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) für besondere akademische Leistungen und bemerkenswertes soziales und hochschulinternes Engagement erhalten. Prorektorin Professor Dr. ANNEGRET MAACK überreichte ihm den mit 2000 Mark dotierten Preis im Rahmen eines UNI KONZERTS. Yi Zheng stammt aus Shanghai, studierte schon in seiner Heimat Deutsch, arbeitete als Übersetzer für technisches Deutsch, unter anderem für große Unternehmen wie VW, MAN und Siemens und kam 1993 nach Deutschland, um an der Bergischen Universität zunächst Germanistik zu studieren. Dann orientierte er sich um und wandte sich dem Industrial Design zu, wo er sich - wie jeder Studienbewerber dort - zunächst einer Eingangsprüfung unterziehen musste. Er wurde zugelassen und legte seine Diplomarbeit (Gutachter Professor Ulrich Reif und Professor Dr. Dr.h.c. Siegfried Maser) mit "sehr gut" ab. In seiner Abschlussarbeit beschäftigte sich Zheng mit dem Entwurf einer Küche für Kleinstwohnungen: "Xiao" bedeutet klein, eng, winzig - und so ist auch die entworfene Küche geraten, womit Zheng auf ein in seiner Heimat sehr aktuelle Thema reagierte, ideal zum Beispiel für die Massenbauweise seiner Heimatstadt Shanghai: Auf nur drei Quadratmeten (!) ist alles notwendige vorhanden, sogar das traditionelle Kochgerät, ein Wok samt Öl-Spritz-Schutz auf dem Gasherd. Yi Zheng setzt sein Studium weiter fort. Prof. Dr. Maack sagte bei der Preisverleihung, die Bergische Universität könne auf 13 Prozent ausländische Studierende stolz sein - damit liege Wuppertal deutlich über dem Bundesdurchschnitt: "Wir alle profitieren von der Kreativität und den Kenntnissen unserer ausländischen Studierenden."


Dr. Britta Schwering erhielt Förderpreis der drei Wuppertaler Soroptimist Klubs

7. Dezember 2000

Dr. BRITTA SCHWERING, als Physikerin Absolventin der Bergischen Universität, hat den Förderpreis der drei Wuppertaler Soroptimist Klubs erhalten. Soroptimist International ist die weltweit größte Service-Vereinigung berufstätiger Frauen. Die drei Wuppertaler Klubs (Klub Wuppertal, Klub Bergisch-Land/Wuppertal und Klub Wuppertal-Toelleturm) hatten in diesem Jahr aus Anlass ihres 40-, 30- und zehnjährigen Bestehens den Förderpreis für eine herausragende Doktorarbeit ausgeschrieben. Eine hochkarätig besetzt Jury unter dem Vorsitz von Dr. INGRID HENKELS, der Vorsitzenden der Gesellschaft der Freunde der Bergischen Universität (GFBU) wählte aus zehn eingereichten Dissertationen die Arbeit der Physikerin aus, die jetzt im Europäischen Kernforschungszentrum CERN in Genf tätig ist. Mitglieder der Jury waren neben Dr. Henkels die Mathematikerinnen Professor Dr. MARGARETA HEILMANN und Professor Dr. SILKE SCHLOSSER-HAUPT, die Sprachwissenschaftlerin und Privatdozentin Dr. SUSANNE UHMANN und die Physikerin Dr. HILLA SCHNÖRING. Der mit 5000 Mark dotierte Preis wurde Dr. Schwering aus Anlass der festlichen Jubiläumsveranstaltung der drei Soroptimist Klubs in der Historischen Stadthalle am Johannisberg im Beisein ihres Doktorvaters Professor Dr. JÜRGEN DREES überreicht.


Kolloquium "Einfluss der Globalisierung und der Informationstechnik auf Umweltschutz und Sicherheitstechnik"

7. Dezember 2000

Dr.-Ing. RENE TREIBERT, Lehrbeauftragter im Fachbereich Sicherheitstechnik, veranstaltete im Gästehaus der Bergischen Universität ein interdisziplinäres Kolloquium unter dem Thema "Einfluss der Globalisierung und der Informationstechnik auf Umweltschutz und Sicherheitstechnik.


Seniorentreffen erstmals im Gästehaus

13. November 2000

Professor Dr. HEINZ KOSOK, emeritierter Anglist/Amerikanist der Bergischen Uni, hielt sich auf Einladung brasilianischer Kollegen in Südamerika auf. Auf dem Programm standen unter anderem ein einwöchiges Graduiertenseminar an der Universität Sao Paulo, mehrere Vorträge in Sao Paulo, Curitiba, Cascavek und Nitereoi/Rio de Janeiro sowie die Betreuung von anglistischen Dissertationen und Magisterarbeiten. Prof. Dr. Kosok zeigte sich vom Stand der Anglistik in Brasilien ausgesprochen beeindruckt.


Seniorentreffen erstmals im Gästehaus

13. November 2000

Das ist eine schöne Tradition an der Bergischen Universität: Alljährlich laden der Personalrat der nicht-wissenschaftlich Beschäftigten und der Kanzler als Chef der Hochschulverwaltung die Pensionäre zu einem geselligen Beisammensein ein. In diesem Jahr fand das Meeting erstmals im Gästehaus auf dem Campus Freudenberg statt - für so manche Kollegin und manchen Kollegen eine echte Premiere. Das ehemalige Offizierskasino hatten nämlich viele im umgebauten Zustand zuvor noch nie gesehen. Der langjährige Vorsitzende des Personalrates der nicht-wissenschaftlich Beschäftigten, Otto Pitsch, und Kanzler Dr. Klaus Peters begrüßten die Ehemaligen in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen. Tradition ist ebenfalls, dass ein Fachvortrag gehalten wird. Diesmal referierte die Kunsthistorikerin Professor Dr. Gerda Breuer über das Thema "Klassikerkult, Revival, Retrotrend - wer schreibt Designgeschichte?"


Workshop zur Rastersondenmikroskopie

13. November 2000

In Zusammenarbeit mit der Firma Triple-O Microscopy GmbH und der Arbeitsgruppe für Elektronik im Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik der Bergischen Universität Wuppertal fand ein Workshop über das Thema "Rastersondenmikroskopie in Forschung und Industrie" statt. Es handelt sich um die modernen Mikroskopietechniken, die letztlich durch die Erfindungen des Raster-Tunnelmikroskops und des Raster-Kraftmikroskops entstanden sind. Eine besondere Weiterentwicklung dieser Techniken stellen die so genannten nahfeldoptischen Mikroskope dar, bei denen Ortsauflösungen erzielt werden können, die mit Licht unter normalen Umständen undenkbar wären. An dem Workshop nahmen mehr als 120 Personen teil. Gastgeber Professor Dr. Ludwig Josef Balk: "Die eingeladenen Redner sind Weltexperten auf diesem Sektor." Von mehreren Partneruniversitäten der Bergischen Universität waren Teilnehmer dabei, darunter Martina Meincken von der University of Stellenbosch, Südafrika, Dr. Levi A. Gheber von der Ben-Gurion-University of the Negev, Israel, Professor Dr. Victor Borisenko von der Belarusian State University of Informatics and Radioelectronics, Minsk, Weißrussland, Professor Dr. Jacob Phang von der University of Singapore und Professor Dr. Frans De Schryver von der Katholieke Universiteit Leuven, Belgien.


Katja Velmans, Senem Oguzcan und Tanja Maraffa erhalten apriori-Fotografie-Award

27. Oktober 2000

Preisträgerinnen.jpg (13696 Byte)Drei Design-Studentinnen der Bergischen Universität haben beim apriori Fotografie-Award stolze Preise abgeräumt: Den 1. Preis in Höhe von 5.000 Mark erhielt Katja Velmans, Zweitplazierte wurde Senem Oguzcan (3.000 Mark), einen Sonderpreis erhielt Tanja Maraffa (2.000 Mark).

apriori ist eine eigenständige Marke der Damenoberbekleidung, die zur Excada Unternehmensgruppe gehört. Als Schirmherrin und Jurorin hatte das Unternehmen die weltberühmte Fotografin Sarah Moon gewinnen können, die ihr Honorar in Höhe von 5.000 Mark an die Studentinnen und Studenten der Inszenierten Fotografie im Fach Kommuni-kationsdesign stiftete, eine Disziplin, die unter der konzeptionellen und künstlerischen Leitung von Professor Susan Lamér steht.

Die praxisorientierte Aufgabenstellung für die jungen Kommunikationsdesignerinnen mit dem Schwerpunkt Fotografie war diesmal erneut die Inszenierung von Bildwelten, die sich mit dem Thema Modewerbung für die Zukunft auseinandersetzten. Die Suche nach futuristischen Schönheitsidealen und neuen identitätsstiftenden Modellen wurden mit digitalen und analogen fotografischen Gestaltungsmitteln umgesetzt.

Insgesamt beteiligten sich 15 Studentinnen mit jeweils einer Arbeit an dem Wettbewerb des Modeunternehmens. Die feierliche Preisverleihung fand in angemessener Umgebung statt, nämlich in den Räumen der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf.


Dr. Rolf Volmerig wechselt zum Wuppertaler Technologiezentrum

13. Oktober 2000

Dr. Rolf-D. Volmerig, seit acht Jahren Leiter der Wissenschaftstransferstelle der Bergischen Universität, wechselt zum 1. Oktober als Geschäftsführer zum Wuppertaler Technologiezentrum W-tec. Der gebürtige Recklinghauser studierte an der Ruhr-Universität Bochum Geographie, Geologie, Wirtschafts- und Sozialgeschichte und Soziologie und promovierte 1991 an der Technischen Universität Berlin mit Auszeichnung.

Schon neben seinem Studium absolvierte Volmerig zahlreiche Praktika, so beim Recklinghauser Stadtplanungsamt, beim Regierungspräsidenten in Münster und bei einem privaten Bauunternehmen. Von 1984 bis 1989 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geographie der TU Berlin mit den Schwerpunkten Raumforschung/Raumordnung, Stadt- und Regionalplanung.

Bevor er an die Bergische Universität wechselte, war Dr. Volmerig Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Transferstelle der Universität Dortmund. Als Leiter der Wuppertaler Transferstelle betrieb er Kooperationsnetzwerke mit Unternehmen der Region mit öffentlichen und privaten Institutionen und Forschungseinrichtungen, war in der Förderprogrammberatung aktiv sowie bei Spin-off-Gründungen. Er wurde u.a. in die Beiräte des Technologie- und Gründerzentrums Solingen GmbH und der Technologie-Fabrik Remscheid GmbH berufen und kann auf zahlreiche Veröffentlichungen aus den Bereichen Technologietransfer und Gründungen aus Hochschule verweisen.

Bedeutendster Erfolg seiner Tätigkeit an der Bergischen Universität war das erfolgreiche Abschneiden beim Bundeswettbewerb EXIST, durch das die bergisch-märkische Region das millionenschwere bizeps-Projekt erhielt, dessen Federführung die Bergische Uni innehat. Bei W-tec tritt Dr. Volmerig die Nachfolge von Dr. Rainer Döhl-Oelze an, der zu einem norddeutschen Forschungszentrum geht.


Jörg Stroka erhält Bruno-Roßmann-Preis

13. Oktober 2000

JÖRG STROKA, als Diplom-Lebensmittelchemiker Absolvent der Bergischen Universität, ist für die von ihm entwickelte Untersuchungstechnik zum Nachweis krebserzeugender Aflatoxine in Lebensmitteln mit dem angesehenen Bruno-Roßmann-Preis der Lebensmittelchemischen Gesellschaft ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung wurde Stroka, der zur Zeit in Wuppertal promoviert, beim Deutschen Lebensmittelchemikertag in Stuttgart überreicht und ist mit 10 000 Mark dotiert.

Mit dem neu entwickelten, einfachen und doch sehr empfindlichen Messverfahren lassen sich jetzt Aflatoxine in Nüssen, Pistazien, Feigen oder Paprika bereits in den Versandlägern der Erzeugerländer ermitteln. Das ist ein großer Fortschritt für den Verbraucherschutz in Deutschland und der EU, weil belastete Waren schon am Ort der Erzeugung aussortiert werden können.

Aflatoxine sind hochgiftig und krebserregend, Sie werden durch Schimmelpilze gebildet, ihr Grenzwert liegt in Europa bei zwei millionstel Gramm pro Kilo! Vor allem Länder der Dritten Welt haben häufig mit Aflatoxinen in Lebensmitteln zu tun. Eines der wichtigsten Werkzeuge zum Nachweis ist die sogenannte Dünnschichtchromatographie. Dabei werden die einzelnen Aflatoxine nach einer geeigneten Isolierung und Anreicherung aus dem jeweiligen Lebensmittel auf einer Schicht von Mikropartikeln aus Kieselgel getrennt. Ihre Erfassung ist - außer durch die Erfahrung und das gute Auge eines Lebensmittelchemikers unter UV-Licht - mit Detektoren möglich, die Aflatoxine schon ab einer Menge von etwa einem Nanogramm (ein milliardstel Gramm!) möglich. Die bisher verfügbaren Detektor-Messgeräte benötigen einen Stromanschluss und kosten mehrere zehntausend Mark. Jetzt stellte Jörg Stroka den Prototyp eines vereinfachten und vollkommen auf Halbleitertechnik basierenden, handlichen Detektors vor, der wenig kostet, wenig Strom verbraucht und in Verbindung mit einem Laptop allein mit Batterien betrieben werden kann. Gleichzeitig wurde eine einfache Analysemethode erarbeitet, die im Gegensatz zu vielen anderen Methoden völlig auf umweltschädliche chlorierte Lösungsmittel verzichtet.

"Das hier vorgestellte, von Jörg Stroka entwickelte, bestechend einfache und dabei sowohl hohen ökologischen als auch ökonomischen Ansprüchen genügende Verfahren wurde aufgrund seines besonderen innovativen und kreativen Potenzials ausgezeichnet", hiess es in der Begründung der Prämierung.

Jörg Stroka wurde bei seinen Arbeiten von dem Wuppertaler Lebensmittelchemiker Professor Dr. MICHAEL PETZ und von Professor Dr. ELKE ANKLAM vom Gemeinsamen Forschungszentrum für Gesundheit und Verbraucherschutz der Europäischen Union in Ispra (Italien) unterstützt, wo Stroka derzeit auch - neben seiner laufenden Promotion in Wuppertal - beruflich tätig ist.


Bildband "Bilder der Arbeit" fertig gestellt

10. Oktober 2000

Der Wuppertaler Soziologe Professor Dr. KLAUS TÜRK hat einen umfangreichen Bildband zur Darstellung menschlicher Arbeit in der bildenden Kunst unter dem Titel "Bilder der Arbeit" fertig gestellt, der am 26. September im Hause des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Die stellvertretende DGB-Vorsitzende Dr. URSULA ENGELEN-KEFER wird zur Einführung der Veranstaltung sprechen.

Das Buch verschafft einen Einblick in die Bildproduktionen über einen Zeitraum vom Mitttelalter bis heute vor allem in Europa (ein Kapitel befaßt sich mit den USA). Nach Themenfeldern gegliedert werden jeweils einschlägige Beispiele (insgesamt ca. 1500 weitgehend farbige Abbildungen auf 400 Seiten) aus einem Fundus von insgesamt 30000 vom Autor erfaßten Bildwerken vorgestellt. Das Buch ist keine spezialwissenschaftliche Untersuchung, sondern richtet sich an einen weiten Kreis von Adressaten: An ikonographisch interessierte Kunstwissenschaftler, an kultur-, arbeits- und industriegeschichtlich Arbeitende, an Soziologen und nicht zuletzt auch an das nichtwissenschaftliche Publikum, an das die Bilder durchweg gerichtet waren.

(Bilder der Arbeit, Westdeutscher Verlag, Opladen, Subskriptionspreis bis 31.12.00
DM 118.- , anschließend DM 148.-)

www.uni-wuppertal.de/FB1/tuerk/arbbild/projekt.htm


Walter Liesenhoff in den Ruhestand getreten

10. Oktober 2000

WALTER LIESENHOFF, Leitender Regierungsdirektor, langjähriger Personalchef der Bergischen Universität und ständiger Vertreter des Kanzlers, ist in den Ruhestand getreten. 1970/71 war Liesenhoff, der zuvor als junger Jurist bei der Stadtverwaltung Wuppertal gearbeitet hatte, Kanzler der Fachhochschule Wuppertal, bevor er von der Landesregierung zu Personaldezernenten der neu gegründeten Gesamthochschule Wuppertal berufen wurde. Als Vertreter der nichtwissenschaftlichen Mitarbeiter gehörte Liesenhoff elf Jahre lang dem Gründungssenat an.


Strahlenschutzlehrgang

10. Oktober 2000

Professor Dr. ALFONS TIETZE, Emeritus des Fachbereichs Sicherheitstechnik mit dem Fachgebiet Reaktorsicherheit, bietet vom 7. November bis zum 8. Dezember 2000 einen Grundkurs "Strahlenschutz" an. Die Vorträge finden jeweils dienstags und donnerstags von 18 bis 20 Uhr und freitags von 14 bis 18 Uhr statt. Am 15. Dezember findet eine Abschlußprüfung statt, die den Teilnehmern ihre erworbene Fachkunde gemäss einschlägiger Richtlinien bescheinigt. Infos unter 0202/439-2227 (Fax), E-Mail fetz@uni-wuppertal.de.


Anja Pfeiffer erneut ausgezeichnet

10. Oktober 2000

ANJA PFEIFFER, Diplomandin im Fach Kommunikationsdesign, ist für ihre Arbeit bereits zum zweiten Mal ausgezeichnet worden: Nach dem "Lucky Strike Junior Award" 2000 erreichte ihr Projekt "Zwischenraum. Eine Reise durch das Museum Insel Hombroich" jetzt beim EuroPrix unter 91 Einreichungen aus 21 Ländern einen stolzen Platz unter den besten 15 Arbeiten, die Ende September in Wien als herausragende studentische Arbeiten auf einem "Top Talent Festival" präsentiert werden. Zur Zeit wird die Arbeit als Bestandteil der Lucky Strike Junior Design Award Ausstellung im Hamburger Museum für Kunst und Design gezeigt. Die Arbeit von Anja Pfeiffer wurde an der Uni Wuppertal von Professor Dr-Ing. Dr. MIHAI NADIN und Professor URSULA WEVERS betreut.


Susanne Meyer erhält Walter Kahn-Preis

10. Oktober 2000

Die Wuppertaler Dissertation der jungen Germanistin Dr. SUSANNE MEIER mit dem Titel "Liebe, Traum und Tod. Die Rezeption der Grimmschen Kinder- und Hausmärchen auf der Opernbühne (Doktorvater Professor Dr. HEINZ RÖLLEKE) wird mit dem Walter-Kahn-Preis für Märchenforschung ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet im Oktober statt.


Prof. Dr. Heinz Rölleke erhält Ehrenmitgliedschaft der Grimm-Sozietät

10. Oktober 2000

Professor Dr. HEINZ RÖLLEKE, Wuppertaler Literaturwissenschaftler, hat die Ehrenmitgliedschaft der Grimm-Sozietät zu Berlin e.V. erhalten. Damit würdigte die Organisation seine Verdienste um die Erforschung von Leben und Werk der Brüder Jacob und Wilhelm Grimm, insbesondere seine Arbeiten auf dem Feld der deutschen und internationalen Märchenforschung.


Wieder zwei Sondermarken von Prof. Gerd Aretz und Prof. Hans-Günter Schmitz

10. Oktober 2000

Wieder sind zwei Sondermarken von den Wuppertaler Star-Designern Professor GERD ARETZ und Professor HANS-GÜNTER SCHMITZ erschienen: Am 14. August kam in der Reihe "Landesparlamente in Deutschland" die Sondermarke (DM 1,10) mit der Ansicht des Rheinland-Pfälzischen Landtages heraus. Das barocke "Deutschhaus" in Mainz, errichtet zwischen 1729 und 1740, diente zunächst dem Deutschen Orden als Verwaltungssitz. Seit 1951 ist es Parlamentssitz. Prof. Aretz gestaltete die Marke gemeinsam mit seinem Sohn OLIVER ARETZ. Ebenfalls am 14. August erschien die Sondermarke "EXPO 2000 Hannover III". Prof. Schmitz schuf damit also schon die dritte Sondermarke (DM 1,10) zur Weltausstellung, auf der sich noch bis zum 31. Oktober 180 offizielle Teilnehmer aus fast 160 Ländern präsentieren.


Prof. Dr. Andreas Frommer erhält Ruf an die Universität Karlsruhe

10. Oktober 2000

Professor Dr. ANDREAS FROMMER, Wuppertaler Mathematiker, Dekan des Fachbereichs Mathematik und Geschäftsführender Direktor des Instituts für Angewandte Informatik, hat einen Ruf an die Universität Karlsruhe erhalten. Die Bergische Universität ist jetzt bemüht, den renommierten Wissenschaftler in Wuppertal zu halten.


Roman von Prof. Dr. Heinz Kosok

10. Oktober 2000

Professor Dr. HEINZ KOSOK, emeritierter Anglist der Bergischen Universität, hat nach seinen zahlreichen wissenschaftlichen Werken jetzt ein belletristisches Buch herausgebracht: "Jungs, sagte der Igel - Erinnerungen an das letzte Kriegsjahr" heißt der autobiografisch inspirierte Roman, der aus der Sicht eines elfjährigen Jungen und seiner Freunde die Kriegszeit 1944/45 beschreibt.

Im Frühjahr 1944 kommt der elfjährige Harti Kerstan aus Wilhelmshaven in ein Lager der Kinderlandverschickung. Er erlebt dort die dramatischen Ereignisse des Kriegsendes in einer spartanischen Idylle, die beherrscht wird von der gleichermaßen furchteinflössenden wie beschützenden Gestalt des Lagerleiters, den die Schüler den "Igel" nennen - kein Widerstandskämpfer, aber einer, der die Verantwortung für die ihm anvertrauten Kinder auch dann noch ernst nimmt, als es für ihn unbequem oder gar gefährlich wird und der schließlich, im Herbst 1945, für eine glückliche Heimkehr sorgt, wie sie damals tausenden anderer Kinder verwehrt blieb.

Der Erzähler und seine Freunde stehen den Vorgängen, die sich um sie herum vollziehen, verständnislos gegenüber; für sie vermischen sich Kissenschlacht und Stalingrad, Mutprobe und Bombenkrieg, Nachmarsch und Kapitulation. Den Untergang des "Dritten Reiches" erfahren sie wie aus der Perspektive eines Geländespiels. Dabei beweisen die Jungen zwar eine ironische Resistenz gegen allzu dick aufgetragene Kriegspropaganda, ab er im Grunde sind sie den gegensätzlichen Interpretationen der Kriegsereignisse hilflos ausgeliefert. Diese Verständnislosigkeit ist der beherrschende Eindruck, den die manchmal komischen, oft banalen und gelegentlich erschütternden Erlebnisse des Harti Kerstan vermitteln - und das ist die Erfahrung einer ganzen Generation.

("Jungs, sagte der Igel - Erinnerungen an das letzte Kriegsjahr", Reihe Lebenserinnerungen, Bd. 25, Verlag Dr. Kovac, Hamburg, DM 29,80.)


Festschrift zum 70. Geburtstag von Prof. Dr. Wilfried Eckey

29. August 2000

Aus Anlass des 70. Geburtstages von Professor Dr. Wilfried Eckey, evangelischer Theologe und Emeritus des Fachbereichs Geschichte - Philosophie - Theologie der Bergischen Universität, ist eine Festschrift erschienen. Derzeitige und frühere Kollegen seines Fachgebietes steuerten Artikel bei. So entstand eine in sich vielfältige Momentaufnahme wichtiger Diskussionszusammenhänge gegenwärtiger evangelischer Theologie. Die Festschrift ist erhältlich im Fach Evangelische Theologie, Gebäude O, Ebene 10, Räume 03 oder 41, Telefon (0202) 439-2352 oder -2263 (acht Mark)


Prof. Dr. Hans Weber an der University of New Mexico

29. August 2000

Professor Dr. Hans Weber, emeritierter Anglist an der Bergischen Universität, hat erneut eine Einladung zur German Summer School der Universität von New Mexico in Taos erhalten. Der Literaturdidaktiker, der kürzlich seinen 75. Geburtstag feiern konnte, hatte sich in den letzten zehn Jahren verstärkt dem Arbeitsgebiet Deutsch als Fremdsprache zugewandt. Im Auftrag des Goethe-Instituts führte er Fortbildungsveranstaltungen in über einem Dutzend Ländern durch. Wiederholt war er an dem Programm des Deutschen Sommer-Instituts der University of California in Santa Barbara beteiligt. Für Inter Nationes entwickelte Prof. Dr. Weber eine dreibändige Anthologie für den Literaturunterricht im Ausland. In Taos bietet er u.a. einen Kurs über "Mein Jahrhundert" des deutschen Literatur-Nobelpreisträgers Günter Grass an.


Anja Pfeiffer erhält Lucky Strike Junior Designer Award 2000 der Raymond Loewy Foundation

29. August 2000

Anja Pfeiffer, Diplomandin im Fach Computational Design bei Professor Dr.-Ing. Dr. Mihai Nadin, hat im Lucky Strike Junior Designer Award 2000 der Raymond Loewy Foundation von der hochkarätigen Jury eine "Besondere Auszeichnung" verliehen bekommen. Die Urkunde wurde ihr im Rahmen einer Festveranstaltung an der Fachhochschule Hamburg überreicht. Die Raymond Loewy Foundation fördert seit neun Jahren die Aufklärung der Öffentlichkeit über Gestaltung und Umwelt und unterstützt junge Designerinnen und Designer. Der Lucky Strike Award wird jährlich verliehen und ist mit 20.000 Mark dotiert. In diesem Jahr wurde der Preis geteilt. Anja Pfeiffer behandelte in ihrer von Prof. Dr. Nadin und Professor Ursula Wevers betreuten Diplomarbeit das Thema "Zwischenraum. Eine Reise durch das Museum Insel Hombroich".


Dr. Friedhalm Marx am German Department der University of Notre Dame (Indiana, USA)

29. August 2000

Dr. FRIEDHELM MARX, Germanist, Privatdozent im Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften, nimmt im kommenden Wintersemester 2000/2001 eine Gastprofessur am German Department der University of Notre Dame im amerikanischen Bundesstaat Indiana wahr. Im Mittelpunkt seiner Veranstaltungen steht der junge Goethe. Wie zahlreiche andere amerikanische Universitäten vergibt die University of Notre Dame alljährliche eine solche Gastprofessur, die von der Max-Kade-Foundation finanziert wird.


Genesungswünsche für Dr. h.c.mult. Johannes Rau von Rektor und Kanzler

29. August 2000

Dr. h.c.mult. JOHANNES RAU, Bundespräsident und - last but not least - Ehrensenator der Bergischen Universität, bekam nach seiner Operation im Essener Uni-Klinikum auch Genesungswünsche "seiner" Wuppertaler Hochschule, die er 1972 als damaliger NRW-Wissenschaftsminister gegründet hatte: "Die Nachricht, dass Sie nach der Operation wieder auf dem Wege der Besserung sind, war uns eine große Freude, und mit uns ist eine große Zahl von Hochschulangehörigen, denen Ihr politisches Werk und Vorbild viel bedeuten, in Gedanken bei Ihnen", schrieben Rektor Professor Dr. VOLKER RONGE und Kanzler Dr. KLAUS PETERS an die Dienstanschrift des Präsidenten, das Schloss Bellevue in Berlin: "Im Namen der Bergischen Universität wünschen wir Ihnen, dass die durch den Eingriff geschwächten Kräfte bald zurückkehren und Sie danach wieder voll in der Lage sind, die Überfülltheit Ihrer verantwortungsvollen Arbeitstage an der Spitze unseres Staates zu meistern". Bundespräsident Johannes Rau hatte vor wenigen Tagen seine Amtsgeschäfte von seinem Ferienhaus auf der Nordseeinsel Spiekeroog aus wieder aufgenommen.


Vortrag "Erfolg durch Design" von Professor Odo Klose im Deutschen Klingenmuseum in Solingen.

29. August 2000

Professor ODO KLOSE, emeritierter Industrial Designer, hielt im Deutschen Klingenmuseum in Solingen einen viel beachteten Vortrag über das Thema "Erfolg durch Design".


Reinhard Grätz für seine 30jährige Arbeit als Landtagsabgeordneter geehrt

29. August 2000

REINHARD GRÄTZ, Ehrenbürger der Bergischen Universität, ist von der Wuppertaler SPD für seine 30jährige Arbeit als Landtagsabgeordneter geehrt worden. Er hatte bei der Landtagswahl im Mai nicht wieder kandidiert. Die frühere NRW-Wissenschaftsministerin ANKE BRUNN hob in ihrer Laudatio vor allem das Engagement in der Bildungspolitik sowie in der Medienpolitik und seine große Fach- und Detailkenntnis hervor. Grätz ist seit 15 Jahren auch Vorsitzender des WDR-Rundfunkrates.


Studentisches Architekturprojekt "Pavillion der Begegnung"

29. August 2000

MIRKO BERGMANN, TIM KLAUSER, KONRAD DÖLGER, JOCHEN KOPPENSTEINER und FLORIAN GRAUMANN, Wuppertaler Architekturstudenten, haben ein spektakuläres Projekt angestoßen: Gemeinsam mit der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft Wuppertal (GWG) und dem Diakonischen Werk wollen sie inmitten dreier Wohnblocks an der Elberfelder Gustav-Heinemann-Straße einen Pavillon der Begegnung realisieren. Wiewohl erst im dritten und vierten Studiensemester trauen die fünf sich zu, Planung, Konzeption und Bauleitung zu übernehmen. Dekan Professor FRANK WERNER zeigte sich in einer Pressekonferenz überaus stolz auf die engagierten Studenten und erfand gleich einen Spitznamen für den Bau: "Seelenkiste". Vorgesehen sind auf 150 Quadratmetern Nutzfläche auf zwei Etagen insgesamt sechs Räume, darunter auch ein Mehrzweckraum sowie ein Kiosk. Der Pavillon soll vor allem Kindern und Jugendlichen dienen. Noch ist die Finanzierung für das Vorhaben - der erste Spatenstich ist für den Herbst geplant - nicht gesichert. Deshalb werden noch Sponsoren gesucht.


Professor Dr. rer. nat. Dr. h.c. Franz Josef In der Smitten erhält das Bundesverdienstkreuz

29. August 2000

IDS.jpg (18359 Byte)Professor Dr. rer. nat. Dr. h.c. Franz Josef In der Smitten, emeritierter Hochschullehrer für Nachrichtentechnik an der Bergischen Universität und ehemaliger Prorektor für Forschung, hat das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten. Die Auszeichnung wurde ihm auf Vorschlag von Ministerpräsident Wolfgang Clement durch den Bundespräsidenten verliehen. Staatssekretär Hartmut Krebs überreichte dem 70jährigen die Auszeichnung im Beisein von Rektor Professor Dr. Volker Ronge, Prorektor Professor Dr.-Ing. Johannes Verstege und Kanzler Dr. Klaus Peters.

"Mit Professor In der Smitten ehren wir einen herausragenden Pionier der elektronischen Farbfernsehtechnik, der mit seinen frühen Studien zum PAL-Farbfernsehverfaren und dem Aufbau eines ersten Farbfernseh-Versuchsstudios maßgeblich zur Einführung dieser Technik beigetragen hat", sagte Krebs. Er sei nicht nur ein ausgezeichneter Wissenschaftler, sondern habe sich mit großem persönlichen Einsatz für den Fachbereich Elektrotechnik eingesetzt und stehe diesem bis heute mit Rat und Tat zur Seite. Dafür gebühre ihm Dank und Anerkennung.

1975 wurde der damalige WDR-Chefingenieur Dr. In der Smitten als Professor für Nachrichtentechnik an die Bergische Universität berufen. Hier nahm er neben seinen wissenschaftlichen Aktivitäten in Forschung und Lehre bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1995 zahlreiche Ämter und Ehrenämter wahr. So war er in drei Amtsperioden Dekan des Fachbereichs Elektrotechnik, gehörte als Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Hochschulleitung an, war Ver-trauensdozent der Universität bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Vorsitzender des Graduiertenausschusses, Vertreter im Technologie-Beirat und im Förderkreis des Technologie-Zentrums Remscheid.

Prof. Dr. In der Smitten wirkte in außeruniversitären Beratungsgremien im Rahmen des Technologie-Transfers mit und initiierte die bis heute aktive Hochschulkooperation mit der Technischen Universität Kosice/Slowakische Republik und der Technischen Hochschule Minsk/Weißrußland. Außerdem nahm er Lehraufträge an der RWTH Aachen und der Universität Siegen wahr und war mit Weiterbildungsaufgaben beim WDR betraut.

Von 1979 bis 1990 war Prof. Dr. In der Smitten 1. Vorsitzender der Fernseh- und Kinotechnischen Gesellschaft. Für seine Verdienste in der Pionierzeit des Farbfernsehens wurde ihm 1992 die Richard-Theile-Medaille verliehen.

Schon parallel zu seinem Studium an der RWTH Aachen war Prof. In der Smitten ab 1953 beim WDR tätig. Er baute ein Versuchslabor für elektronische Farbfernsehtechnik auf und führte als dessen Leiter spezielle Entwicklungsarbeiten, Versuchssendungen und Systemuntersuchungen zur Betriebseinführung der Farbfernsehtechnik durch. Anhand der Studioexperimente unterrichtete er in Seminaren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Produktion und Technik über die Möglichkeiten des zukünftigen Farbfernseh-Studiobetriebs. 1972 wurde In der Smitten Chefingenieur des WDR, war Leiter der Abteilung Systementwicklung, stellvertretender Technischer Direktor und übernahm innerbetriebliche Fortbildungsmaßnahmen über technische Themenkreise innerhalb des WDR.


Große Ehre für Regierungsdirektor Helfried Haarbeck

29. August 2000

president.jpg (5714 Byte)Große Ehre für Regierungsdirektor Helfried Haarbeck, Dezernent für Akademische und Studentische Angelegenheiten der Hochschulverwaltung: In Schloß Bellevue empfing ihn im kleinsten Kreis Bundespräsident Johannes Rau. Rau löste damit ein Versprechen ein, langjährige Weggefährten seines ehemaligen SPD-Ortsvereins Katernberg an seinen Berliner Amtssitz einzuladen. Eine Berlin-Reise auf Einladung des scheidenden Wuppertaler SPD-Bundestagsabgeordneten Rudolf Dressler, der am 1. September als neuer deutscher Botschafter nach Israel geht, gab dann Gelegenheit zu dem Treffen. Haarbeck war zeitweilig Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Katernberg, war Stadtverordneter und Bezirksvorsteher. Bei Kaffee und Kuchen tauschte der Bundespräsident mit seinen alten Wuppertaler Freunden Erinnerungen aus.


Chinesische Delegation an der Bergischen Universität

29. August 2000

Eingeladen und finanziert vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) hat eine 20-köpfige Delegation von Professoren und Hochschulpolitikern aus der chinesischen Provinz Kanton im Rahmen ihrer Deutschland-Visite auch die Bergische Universität besucht. Eine Präsentation der Wuppertaler Hochschule und darüber hinaus des deutschen Hochschulwesens durch den Rektor Professor Dr. Volker Ronge wurde von den Gästen mit großem Interesse aufgenommen und angeregt diskutiert. Der chinesische Delegationsleiter, stellvertretender Direktor des Erziehungsdepartments der Provinzverwaltung, Huang Bitian, zeigte sich sehr interessiert an einer Partnerschaft der Bergischen Universität mit einer Hochschule in Kanton.


Verabschiedung des langjährigen Rektors der Bergischen Universität, Professor Dr. Dr. h. c. Erich Hödl

6. Juni 2000

Der als Rektor an die Technische Universität nach Graz in seine Heimat, die Steiermark, geht: Der ehemalige belgische Außen- und Premierminister LEO TINDEMANS , Präsident des Europäischen Universitätsrates "Jean Monnet" - in diesem Programm der EU wirkt Prof. Dr. Hödl seit Jahren mit - kam nach Wuppertal. Im Beisein von Bürgermeister ULRICH ZOLLDAN und Rektor Professor Dr. VOLKER RONGE trug er sich ins Goldene Buch der Stadt ein. In der Universität sprach er dann in der Abschiedsveranstaltung der Hochschule und des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft für den scheidenden Ex-Rektor über die Zukunft Europas.


Redaktion: Rainer Stephan, Dez 2.2