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Namen sind Nachrichten

Personalia aus der Uni

letzte Änderung: 21.10.04

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Ausgewählte Medieninformationen der Bergischen Universität


Datum Titel
20.12.2001 BÄRBEL BERTRAND in den Ruhestand getreten
31.10.2001 Bundesverdienstkreuz für Professor WEILER
15.10.2001 Professor Dr. THORSTEN BENTER übernimmt Stiftungslehrstuhl Physikalische Chemie
15.10.2001 ALEKSANDRA KONOPEK stellt Weltraumstation der NASA vor
15.10.2001 Erste Absolventin im Studienreformprojekt "Mündliche Kommunikation"
15.10.2001 Dr. GERHARD ROTT zum Vizepräsidenten von FEDORA  gewählt
15.10.2001 Professor Dr. HINRICH MEYER emeritiert
15.10.2001 Professor Dr. h.c. BAZON BROCK emeritiert
15.10.2001 Professor Dr. ROLAND DILLMANN verstorben
05.05.2001 Festschrift für Dr. DIETRICH WEBER erschienen
05.05.2001 Gesamtausgabe des Briefwechsels zwischen den Brüdern Grimm herausgegeben
05.05.2001 Tagung des Fachausschusses "Informatik im Umweltschutz"
05.05.2001 MARKO LINKE wurde vom VDE für herausragende Studienleistungen ausgezeichnet
05.05.2001 Dr. jur. KLAUS PETERS konnte am 24. April auf ein 40jähriges Dienstjubiläum im öffentlichen Dienst zurückblicken
05. Mai 2001 RUDOLF SCHOOFS wird bis zum 9. Mai von der Galerie Epikur präsentiert
2000 Namen sind Nachrichten - Archiv 2000
1999 Namen sind Nachrichten - Archiv 1999

BÄRBEL BERTRAND in den Ruhestand getreten

20. Dezember 2001

hinten v.l.n.r: Dr. Klaus Peters, Prof. Dr. Volker Ronge, Prof. Dr. Siegried Maser, vorn das Ehepaar Bertrand

BÄRBEL BERTRAND, langjährige Chefsekretärin im Rektorbüro der Bergischen Universität, hat die Hochschule nach zwanzigjähriger Tätigkeit verlassen und ist in den Ruhestand getreten. Nach ihrem Wechsel aus der Industrie (damals AKZO) an die Uni hat sie alle fünf bisherigen Rektoren der Bergischen Universität erlebt, von Gründungsrektor Professor Dr. RAINER GRUENTER (gest. 1993) über Professor Dr. JOSEF M. HÄUSSLING, Professor Dr. Dr. h.c. SIEGFRIED MASER, Professor Dr. Dr. h.c. ERICH HÖDL bis zum heutigen Rektor Professor Dr. VOLKER RONGE, der sie mit einer einfühlsamen Rede entließ: Sie habe stets einen Weg gefunden, sich dem Wechsel der Persönlichkeiten an der Spitze der Universität anzupassen, um ihrer Arbeit voll gerecht zu werden.

Ihrer Einladung in den Senatssaal zum Ausstand folgten viele Weggefährten, darunter Altrektor Prof. Dr. Maser, Altkanzler Dr. KLAUS PETERS, die Ehrenbürger GUSTAV ADOLF und STELLA BAUM sowie viele langjährige Kolleginnen und Kollegen.

Bärbel Bertrand verabschiedete sich mit einer persönlichen Dokumentensammlung, die für das Hochschularchiv eine ganz besondere Bereicherung sein dürfte: Sämtliche Terminkalender und Adressbücher, ein dickes Paket aus ihrer Vorzimmertätigkeit, übergab sie zu treuen Händen.

Ihre Nachfolgerin wurde ULRIKE THIEMANN, bisher im Büro der Prorektoren tätig.

Bundesverdienstkreuz für Professor WEILER

31. Oktober 2001

Der Mediator der Bergischen Universität, Professor Dr. Hans N. WEILER, ist vom Bundespräsidenten mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet worden. Der ehemalige Rektor der Europa-Universität Viadrina erhielt die Auszeichnung in Frankfurt/Oder aus den Händen der brandenburgischen Wissenschaftsministerin Professor Dr. Johanna Wanka. Prof. Dr. Weiler hatte Anfang September als externer, von Universität und NRW-Wissenschaftsministerium gemeinsam beauftragter Berater, seine Tätigkeit mit dem Ziel aufgenommen, innerhalb eines Jahres eine Konzeption für die Entwicklungsperspektive der Hochschule zu erarbeiten.

Professor Dr. THORSTEN BENTER übernimmt Stiftungslehrstuhl Physikalische Chemie

15. Oktober 2001

Professor Dr. THORSTEN BENTER hat den von der Ford Motor Company gestifteten Lehrstuhl für Physikalische Chemie an der Bergischen Universität übernommen. Ford stellt im Rahmen einer Anschubfinanzierung für die ersten fünf Jahre fast 1 Million Mark zur Verfügung. "Wir sind froh, mit Hilfe der Stiftung unser Lehrangebot erweitern und die ohnehin schon intensive Zusammenarbeit mit Ford im Bereich Umweltforschung ausbauen zu können. Die Universität ist bereit, dieses wichtige Forschungsgebiet weiter zu verstärken", so Rektor Professor Dr. Volker Ronge.

Bei der Vergabe der Stiftungsprofessur nach Wuppertal war für Ford ein wesentliches Kriterium die langjährige Expertise in der Umwelt- und Atmosphärenforschung an der Wuppertaler Hochschule. Auf diesem Bereich sollen die Forschungs- und Lehrschwerpunkte der Professur liegen. Den Ruf erhielt Thorsten Benter aufgrund seiner herausragenden Forschungsarbeiten und Veröffentlichungen speziell auf dem Gebiet der Laser-Massenspektroskopie zur Analyse von Spurengasen in der Atmosphäre.

Um den neu eingerichteten Lehrstuhl auch langfristig zu erhalten, soll die Stelle nach Ablauf von fünf Jahren aus dem Landeshaushalt weiterfinanziert werden.

Bevor sich Prof. Dr. Benter entschloss, seine Lehr- und Forschungstätigkeit in Deutschland wieder aufzunehmen, arbeitete er vier Jahre lang als Professor im Department für Chemie an der Universität von Kalifornien in Irvine, USA. Er hat am Institut für Physikalische Chemie der Christian-Albrechts Universität in Kiel 1993 promoviert und war dort von 1993 bis 1997 als Akademischer Rat tätig, bevor er nach Kalifornien ging.

Prof. Dr. Benter ist in Schleswig aufgewachsen, verheiratet und hat zwei Kinder.

ALEKSANDRA KONOPEK stellt Weltraumstation der NASA vor

15. Oktober 2001

ALEKSANDRA KONOPEK, Diplom-Designerin, die mit ihrer Weltraumstation "Pneo" schon viele Schlagzeilen gemacht hat, war eingeladen, an einem hochkarätig besetzten Kongress der amerikanischen Weltraumbehörde NASA teilzunehmen. Vor einem Kreis prominenter Experten stellte sie im Rahmen der 31. International Conference on Environmental Systems (ICES) in Orlando, Florida, das von ihr entwickelte Wohnmodul vor und stieß auf große Resonanz der Fachleute. Ab September wird sich Aleksandra Konopek für ein Jahr in Japan aufhalten - sie hat vom Deutschen Akademischen Austausch-Dienst (DAAD) ein Stipendium erhalten und will sich mit den beengten Wohnverhältnissen der japanischen Hauptstadt Tokio beschäftigen. Anfang des Jahres hatte sie auf Vorschlag ihres Lehrers Professor TÖNIS KÄO, früher Chef-Designer bei Siemens in München, für PNEO den Bayerischen Staatspreis erhalten. In seiner Laudatio hatte Professor Dipl.-Ing. Richard Horden vom Lehrstuhl für Entwerfen und Gebäudelehre der Fakultät für Architektur der Technischen Universität München gesagt, sie stelle die Entwicklung eines neuen Wohnkonzeptes für Weltraumstationen und Berücksichtigung ergonomischer, ökonomischer und ökologischer Aspekte dar. Die Jury sei durch die Innovation, die Qualität der Vision und die Darstellung beeindruckt. Ähnliche Kommentare bekam Aleksandra Konopek jetzt in den USA zu hören.

Erste Absolventin im Studienreformprojekt "Mündliche Kommunikation"

15. Oktober 2001

Erste Absolventin im Studienreformprojekt der Germanistik: HEIKE WEIDLICH, Psychologiestudentin im Vordiplom, erhält als erste Studentin im Leuchtturmprojekt "Mündliche Kommunikation" (Leitung Professor Dr. EVA NEULAND, Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften) das Zertifikat über ein vertieftes Studium der Sprachpraxis sowie die Theorie mündlicher Kommunikation. Das Studienangebot, das Studierenden besondere Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich der mündlichen Kommunikation vermittelt, wird seit dem Wintersemester 1999/2000 von zahlreichen Studierenden - nicht nur aus dem Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften - intensiv genutzt. Hauptamtlich Lehrende der Germanistik sowie Lehrbeauftragte - unter anderem aus Praxisfeldern wie Wirtschaft und Journalismus - bieten ein abwechslungsreiches, breit gefächertes Angebot an Seminaren und praktischen Übungen zu verschiedenen Aspekten der mündlichen Kommunikation an. Vermittelt werden beispielsweise Stimm- und Spechbildung, Rede- und Gesprächsrhetorik sowie Beschreibungs- und Analysekonzepte mündlicher Kommunikation, die unter anderem auf den Erkenntnissen der angewandten Gesprächsforschung beruhen.

Dr. GERHARD ROTT zum Vizepräsidenten von FEDORA  gewählt

15. Oktober 2001

Dr. GERHARD ROTT, Leiter der Zentralen Studienberatungsstelle an der Bergischen Universität Wuppertal, bringt zusätzlich zu bereits bestehenden europäischen Angeboten der Hochschule (u.a. das Europa-Zertifikat) eine weitere europäische Verbindung nach Wuppertal: Er wurde zum Vizepräsidenten von FEDORA (Forum Européen de l’Orientation Académique) gewählt, einer Organisation, die Tendenzen und Entwicklungen der Hochschulausbildung in Europa thematisiert und an einem europaweiten Netz zwischen Beratungseinrichtungen für den tertiären Sektor arbeitet. Eine der ersten Amtshandlungen des neuen Vizepräsidenten wird die Teilnahme am siebten UNESCO Kongress für höhere Bildung Ende November 2001 in Paris sein.

Gerhart Rott leitet seit 1991 eine der sieben Arbeitsgruppen von FEDORA, die auf einem Netz von Studentenpsychologen aufbaut. Er wurde zusätzlich zum Vertreter Deutschlands für das FEDORA executive committee gewählt.

Professor Dr. HINRICH MEYER emeritiert

15. Oktober 2001

Professor Dr. HINRICH MEYER, Experimentalphysiker, ist emeritiert worden. Im Beisein zahlreicher Gäste aus Nah und Fern hielt Professor Dr. FRANCIS HALZEN von der Wisconsin Universität in den USA den Festvortrag "From Pomerons to Makarian 501" oder
"Von Hamburg über Wuppertal ins Universum - Ein Pionier der Teilchenastrophysik". Schon 1975, drei Jahre nach Gründung der Hochschule, war der Leitende Wissenschaftler am Deutschen Elektronensynchrotron DESY in Hamburg, Dr. Hinrich Meyer, als Professor für Experimentalphysik an die Bergische Universität berufen worden. Während seiner Tätigkeit in Wuppertal bearbeitet er ein weites Spektrum an wissenschaftlichen Fragestellungen, ausgehend von Beschleunigerbasierten Hochenergiephysik Experimenten bis zur Astroteilchenphysik. Sein Fachkollege, Prorektor Professor Dr. KARL-HEINZ BECKS: "Professor Meyer sprudelt immer vor neuen Ideen und ist somit ein gern gesehener Diskussionspartner, der auch seine Studenten begeistern kann." Prof. Dr. Meyer war nicht nur Forscher und akademischer Lehrer, sondern beteiligte sich auch maßgeblich am Aufbau der Bergischen Universität und ihrem Fachbereich Physik sowie an den vielfältigen Aufgaben der Selbstverwaltung. So war er Dekan und Prodekan des Fachbereichs Physik und von 1991 bis 1995 Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs.

Professor Dr. h.c. BAZON BROCK emeritiert

15. Oktober 2001

Professor Dr. h.c. BAZON BROCK, Enfant terrible der Bergischen Universität, ist emeritiert worden. Professor an den Kunsthochschulen in Hamburg und Wien, lehrte er ab 1980 im Fachbereich Design - Kunst- und Musikpädagogik - Druck das Fach Ästhetik/Kulturvermittlung und schlug zum Abschied noch einmal um sich. In einem Interview mit der Welt am Sonntag pöbelte er, selbst langjähriger Dekan seines Fachbereichs, gegen Hochschulleitung und Kollegenschaft ("Kleinköpfe und berufene Wichte"). Rektor Professor Dr. VOLKER RONGE kommentierte die "Schimpftiraden" (Wuppertaler Rundschau) mit der Bemerkung, Brock halte das Interview vermutlich für einen künstlerischen Akt mit entsprechendem Freiheitsraum - ansonsten habe sich Brocks Nutzen für die Universität in Grenzen gehalten...

Professor Dr. ROLAND DILLMANN verstorben

15. Oktober 2001

Professor Dr. ROLAND DILLMANN, Wirtschaftswissenschaftler, ist im Alter von erst 56 Jahren verstorben. Im Fachbereich Wirtschaftswissenschaft der Bergischen Universität lehrte er Volkswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt mathematische Verfahren in Planung und Organisation. Dillmann studierte an der Universität Münster Mathematik, Physik und Ökonomie, machte 1969 sein Diplom in Mathematik, war zeitweise als Lehrer an einem Gymnasium in Gelsenkirchen tätig und ging dann als Wissenschaftlicher Assistent an die Technische Universität Berlin, wo er zugleich ein Promotionsstudium aufnahm. 1974 promovierte Roland Dillmann im Fachbereich Wirtschaftswissenschaft der TU Berlin mit Auszeichnung zum Dr.rer.pol., bevor er wenig später an die Bergische Universität kam, zunächst als Lehrender im Angestelltenverhältnis. 1979 erfolgte an der TU Berlin seine Habilitation in Ökonometrie, 1980 wurde er in Wuppertal zum Professor ernannt.

"Universität und Fachbereich verlieren einen hochangesehenen Lehrer und Forscher", schrieben Rektor Professor Dr. VOLKER RONGE und Dekan Professor Dr. WINFRIED MATTHES in einem Nachruf. Er habe sich bei der Reform des Fachbereichs große Verdienste erworben und mit großem persönlichen Einsatz das auslandsorientierte Studium, den internationalen Studentenaustausch und viele Kooperationen mit Universitäten in West- und Osteuropa gefördert. Er sei ein "strenger Helfer der Studenten" gewesen, so Dekan Prof. Dr. Matthes. Die Studierenden in ihrem Nachruf: "Wir nehmen Abschied von einem außergewöhnlichen Professor. Unser Dank gilt seinem Engagement für die Anliegen der Studenten, denen er mit seiner direkten und unkomplizierten Art begegnete. Die Erinnerungen an ihn werden uns immer lebendig sein und weiter inspirieren."

Festschrift für Dr. DIETRICH WEBER erschienen

5. Mai 2001

Professor Dr. DIETRICH WEBER, nach 25jähriger Tätigkeit an der Bergischen Universität im vergangenen Jahr emeritierter Literaturwissenschaftler, ist eine Festschrift gewidmet, die im Kölner Verlag edition chora erschienen ist. "Erzählte Welt - Welt des Erzählens" ist der Titel des von vier Wuppertaler Kollegen Professor Dr. RÜDIGER ZYMNER, Professorin Dr. ELISABETH STEIN, Professor Dr. ULRICH ERNST und Professor Dr. DIETER LAMPING (heute Universität Mainz) herausgegebenen Bandes. Die Festschrift versammelt Beiträge von Freunden, Kollegen und Schülern von Prof. Dr. Weber und befassen sich mit einem seiner Arbeitsschwerpunkte, nämlich mit Theorie und Geschichte des Erzählens.

Gesamtausgabe des Briefwechsels zwischen den Brüdern Grimm herausgegeben

5. Mai 2001

Professor Dr. HEINZ RÖLLEKE, Wuppertaler Literaturwissenschaftler und einer der weltweit anerkanntesten Spezialisten für Leben und Wirken der Brüder Grimm und für ihre folkloristischen Sammlungen, ist Herausgeber einer kritischen Ausgabe des Briefwechsels zwischen den Brüdern Jacob und Wilhelm Grimm. Es handelt sich um die erste Gesamtausgabe des Briefwechsels zwischen den beiden weltbekannten Literaturforschern, Sprachwissenschaftlern und Sammlern von Volksüberlieferungen. Der Band enthält die Texte von knapp 600 Briefen, die sich über einen Zeitraum von sieben Jahrzehnten erstrecken. Der dazugehörige Kommentarband ist in Arbeit.

Organisiert von der Arbeitsstelle Grimm-Briefwechsel der Humboldt-Universität wurde der Band in den Räumen der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften am Gendarmenmarkt mit einem großen Medienecho präsentiert. Prof. Dr. Rölleke sprach in der Veranstaltung unter dem Thema "Briefe haben ein eigenes wunderbares Interesse und jede Familie sollte ihr Archiv haben" über die zwischen den Brüdern Grimm gewechselten Briefe "und ihre Sagenkonkordanz". Seit zehn Jahren arbeiten deutsche und ausländische Wissenschaftler, die sich 1995 in einem interdisziplinären Herausgeberkollegium zusammengeschlossen haben, an der Edition der Briefe, eines einzigartigen, insgesamt etwa 30.000 Briefe mit rund 2.000 Korrespondenten umfassenden Gelehrtenbriefwechsels aus dem 19. Jahrhundert. Weitere Bände der Ausgabe erscheinen in den nächsten Monaten im traditionellen Verlag der Brüder Grimm, dem S. Hirzel Verlag, Stuttgart.

Tagung des Fachausschusses "Informatik im Umweltschutz"

5. Mai 2001

Professor Dr. SYLVIUS HARTWIG, der im Fachbereich Sicherheitstechnik das Fachgebiet Gefährliche Stoffe und chemische Prozesse vertritt, war Gastgeber einer prominenten Tagung des Fachausschusses "Informatik im Umweltschutz" der Gesellschaft für Informatik e.V. und hielt den Eröffnungsvortrag "Über die Schattenseiten der automatisierten IT". Der zweitägige Workshop stand unter dem Titel "Betriebliche Informationssysteme für Umwelt, Qualität und Sicherheit".

MARKO LINKE wurde vom VDE für herausragende Studienleistungen ausgezeichnet

5. Mai 2001

Der Verband Deutscher Elektroingenieure (VDE), Bezirksverein Bergisch Land, hat in diesem Jahr zum ersten Mal den nach dem Stifter benannten Metzenauer-Preis für herausragende Studienleistungen, der mit 1000 Mark dotiert ist, verliehen. Preisträger ist Dipl.-Ing. MARCO LINKE, Remscheid, der an der Bergischen Universität im Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik die Fachrichtung Energietechnik studierte, sein Studium in der Regelstudienzeit mit Auszeichnung abschloss und jetzt Assistent von Professor Dr.-Ing. RALPH KENNEL ist. Ferner wurden für Ihre Diplomarbeiten die Diplom-Ingenieure XIN WANG aus China (Fachrichtung Nachrichtentechnik), jetzt Assistent von Professor Dr.-Ing. HEINZ CHALOUPKA, und INGO WIEDEN aus Mettmann (Fachrichtung Automatierungstechnik), der jetzt Wirtschaftswissenschaft studiert, mit einem Buchpreis geehrt. Die Preisübergaben fand im Rahmen der Jahreshauptversammlung des VDE in Lüdenscheid statt.

Dr. jur. KLAUS PETERS konnte am 24. April auf ein 40jähriges Dienstjubiläum im öffentlichen Dienst zurückblicken

5. Mai 2001

Anlass zur Freude: Rektor Professor Dr. Volker Ronge und der Jubilar der Kanzler Dr. Klaus PetersDr. jur. KLAUS PETERS (64), Gründungskanzler der Bergischen Universität, konnte am 24. April auf ein 40jähriges Dienstjubiläum im öffentlichen Dienst zurückblicken. Der gebürtige Elberfelder machte am Gymnasium Bayreuther Straße Abitur und studierte dann Rechtswissenschaft in Köln und Berlin. 1963 promovierte er an der Universität zu Köln (Thema "Die Arbeitermitverwaltung in der Sowjetunion") und trat 1965 in die Dienste der Stadtverwaltung Wuppertal ein, wo er u.a. als Referent des damaligen Baudezernenten Professor FRIEDRICH HETZELT sowie des damaligen Oberstadtdirektors WERNER STELLY tätig war. Im Vorfeld der Hochschulgründung leitete er als Stadtrechtsdirektor das eigens zu diesem Zweck eingerichtete städtische Amt für Hochschulfragen, bevor er 1972 zum Gründungskanzler der Gesamthochschule Wuppertal ernannt wurde. Während der Gründungsphase (bis 1983) war er ständiger Vertreter von Gründungsrektor Professor Dr. Dr.h.c. RAINER GRUENTER (†1993).

Dr. Peters hat sich in den nunmehr 29 Jahren seiner Tätigkeit als Kanzler der Bergischen Universität einen hervorragenden Ruf in der Hochschullandschaft erworben. Heute ist er der dienstälteste Universitätskanzler in Deutschland. Fast drei Jahrzehnte lang stellte er sich immer wieder neuen Anforderungen und wechselnden hochschul- und wissenschaftspolitischen, finanzpolitischen und juristischen Gegebenheiten.

Als Kanzler einer Reformuniversität stand - und steht - er sowohl für Kontinuität wie für Erneuerung. So wurde der Universität Wuppertal als erster staatlichen Hochschule in NRW - neben Bochum - zunächst im Rahmen eines Modellversuches ab 1991 weitgehende Finanzautonomie zuerkannt ("Globalhaushalt"), so dass diese erfolgreiche Hauhaltsbewirtschaftung später auf alle wissenschaftlichen Hochschulen des Landes ausgeweitet werden konnte.

Hohen Stellenwert hat für Dr. Peters der Arbeits- und Umweltschutz, für den er ein eigenes Verwaltungsdezernat einrichtete. Überregional weithin beachtet wurden seine juristischen Arbeiten zu Fragen des Haftungsrechts und der Verantwortung im Hochschulbereich, die erstmals Fragen und Probleme des Umweltschutzrechts und des Arbeitsrechts auf die spezifischen Gegebenheiten an Universitäten behandelten.

Dr. Peters zeichnet profunde Kenntnis der Wissenschaft aus, vielseitige Belesenheit und ein ungewöhnlich breites Allgemeinwissen. Er ist im besten Sinne des Begriffs ein Staatsbeamter "alter Schule". Bereits 1983 erhielt Dr. Peters das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Rektor Professor Dr. VOLKER RONGE überreichte ihm im Namen von Wissenschaftsministerin GABRIELE BEHLER die Ehrenurkunde zum Dienstjubiläum.

RUDOLF SCHOOFS wird bis zum 9. Mai von der Galerie Epikur präsentiert

5. Mai 2001

RUDOLF SCHOOFS, berühmter Maler und ehemaliger Professor an der früheren Werkkunstschule Wuppertal, dann bis 1975 im Fachbereich Design der Bergischen Universität, wird mit Arbeiten auf Leinwand und Papier bis zum 9. Mai von der Galerie Epikur präsentiert. Der heute 71jährige Künstler war seit 1961 an der Werkkunstschule tätig. 1975 ging er zunächst an die Kunstakademie nach Karlsruhe, ein Jahr später - bis zu seiner Emeritierung - an die Kunstakademie Stuttgart. Schon 1969 erhielt er den Von der Heydt-Preis der Stadt Wuppertal, 1991 den Kulturpreis seiner niederrheinischen Heimatstadt Goch. Seit seinem Fortgang nach Baden-Württemberg war er mehrfach mit Einzel- und Gruppenausstellungen in Wuppertal vertreten. (Galerie Epikur, Wuppertal-Unterbarmen, Friedrich-Engels-Allee 165, geöffnet dienstags bis freitags 15 - 19 Uhr, samstags 11 - 15 Uhr.)


Redaktion: Rainer Stephan, Dez 2.2