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22.03.2007

Wolfgang-Ritter-Preis für Wirtschaftswissenschaftler

Dr. ANDRE JUNGMITTAG, Privatdozent im Lehr- und Forschungsgebiet Makroökonomische Theorie und Politik des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft der Bergischen Universität, erhält für seine Habilitationsschrift den Wolfgang-Ritter-Preis 2007. Die Verleihung des mit 10.000 Euro dotierten Preises findet am 23. April im Bremer Rathaus statt.
Wolfgang Ritter (1905-1993) war Alleinaktionär der ehemaligen Martin Brinkmann AG, Bremen, mit 6.000 Beschäftigten und Milliardenumsatz. Von Brinkmann stammten u.a. die Zigarettenmarken Peer Export und Lord Extra. 1970 erwarb der Rupert-Konzern die Aktienmehrheit, Wolfgang Ritter ging in den Ruhestand und gründete die nach ihm benannte Stiftung zur Förderung der Wissenschaft und des akademischen Nachwuchses. Die Stiftung vergibt alljährlich einen der am höchsten dotierten Preise für volks- und betriebswirtschaftliche Arbeiten, den „Wolfgang-Ritter-Preis” für hervorragende wissenschaftliche Leistungen in Betriebs- und Volkswirtschaftslehre. Zwei Wuppertaler Wirtschaftswissenschaftler sind ebenfalls Träger des Wolfgang-Ritter-Preises: Prof. Dr. Paul J. J. Welfens (1996) und Prof. Dr. Michael Fallgatter (2003).

Dr. Andre Jungmittag hat in seiner Habilitationsschrift („Internationale Innovationsdynamik, Spezialisierung und Wirtschaftswachstum in der EU“) die Zusammenhänge zwischen der Innovationsdynamik, den technologischen sowie wirtschaftlichen Spezialisierungen und den Wirtschaftswachstums- und Produktivitätsentwicklungen für die EU untersucht. Dr. Jungmittag ist selbst gebürtiger Bremer. Er hat in Münster zu-nächst Geschichte, Germanistik und Pädagogik fürs Lehramt studiert und sattelte dann auf Wirtschaftswissenschaft um, Abschluss Diplom-Volkswirt. Seine Dissertation („summa cum laude“) erhielt eine Auszeichnung der Uni Münster. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Lehr- und Forschungsgebiet Makroökonomische Theorie und Politik bei Prof. Dr. Paul J.J. Welfens.
 

 

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